Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen
| Wenn wir uns grundlegende Fragen stellen, beginnen wir zu philosophieren. Auf diese Fragen stossen wir bereits früh in unserem Leben und danach immer wieder. Es kommt viel darauf an, wie die Mitwelt (z.B. Eltern / Schule) mit diesen Fragen umgeht, ob sie Raum dafür lässt, sie fördert, das Suchen und Antworten-Finden, das eigene Nachdenken unterstützt oder nicht. Gerade in einer komplexen Welt mit vielen Möglichkeiten ist Philosophieren, das sich-besinnende Reflektieren eine wichtige Kulturtechnik wie Lesen, Schreiben, Rechnen oder heute der Umgang mit dem Computer. Durch Philosophieren gewinnt unser Wissen und Erfahren eine Tiefenstruktur, die Orientierung im Leben gibt. Das Philosophieren mit Kindern findet überall statt, wo einem Kind gerade eine grundlegende Frage einfällt. Wir erleben es viel deutlicher als das Philosophieren der Erwachsenen eingebettet in den Lebensalltag, und wir staunen oft, was sich Kinder für Gedanken machen. |
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| der philosophische Dialog hilft, feste Standpunkte zu verlassen | |
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Selbstverständlich und hoffentlich hören Kinder nicht auf zu philosophieren, wenn sie älter werden. Nur die Art des Nachdenkens und die Fragen ändern sich. Doch es ist dieses grundlegende, Raum schaffende Reflektieren, das - wird es bereits früh eingeübt - Menschen weniger anfällig macht für Illusionen und Verführungen und das ihnen hilft bei der Orientierungen in dieser Welt sowie bei ihrer Selbstfindung. Wenn wir Kindern und Jugendlichen gerecht werden wollen, sollte das Philosophieren selbstverständlich zum Leben, sollte es selbstverständlich zum Schulunterricht dazugehören. Dies gehört zur Achtung vor den geistigen Fähigkeiten der Menschen. Entsprechende Veranstaltungen gern auf Anfrage. |

