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   philocom Philosophische Praxis Detlef Staude
 

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S e m i n a r e

An der Volkshochschule Bern biete ich regelmässig Seminare und Seminarreihen an, die seit über 20 Jahren beim Publikum sehr gut ankommen. In der Philosophischen Siesta im Sommer sind es vor allem Themen, die das gute Leben betreffen. In der laufenden Reihe "Geschichten zur Philosophiegeschichte" präsentiere ich Persönlichkeiten der Geistes- und Philosophiegeschichte. Zum tieferen Verstehen werden erzählende Kurzvorträge geboten, die den Informationen einen roten Faden geben. Zu allen Seminaren werden ausführliche Reader ausgehändigt mit philosophischen Originaltexten sowie erläuternde Foliensammlungen.

    

     

Geschichten zur Philosophiegeschichte

Die laufende Reihe hat 9 Teile und endet im Sommer 2027. 

 

 

Geschichten zur Philosophiegeschichte

7. Moderne II - Vom unbekannten Menschen zum Individuum 

Moderne II umfasst ungefähr die Zeit vom Ende des 2. Weltkriegs von den 30er bis zu den 70er Jahren, also bis zur beginnenden Postmoderne. Dies ist die Hochzeit vieler Philosophinnen und Philosophen, die noch heute gut bekannt sind, die unsere Gegenwart geprägt haben und über die auch in der Philosophie breit diskutiert wurde. 

    

21.10. Existenzialismus (II): Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir, Albert Camus, Frantz Omar Fanon 

28.10. Phänomenologie und HermeneutikHermann Schmitz, Bernhard Waldenfels, Emanuel Levinas, Hans Georg Gadamer

4.11. Anthropologie und politische Philosophie: Hannah Arendt, Ernst Cassirer, Arnold Gehlen, Hellmuth Plessner  

11.11. Frankfurter SchuleMax Horkheimer, Theodor W. Adorno, Herbert Marcuse, Erich Fromm, Jürgen Habermas

18.11. Systemtheorie, Radikaler Konstruktivismus, Wissenschaftsphilosophie:Niklas Luhmann, Ernst von Glasersfeld, Karl Raimund Popper, Thomas Kuhn, Paul Feyerabend

25.11. Philosophie des GeistesGilbert Ryle, Daniel C. Dennett, John R. Searle, Donald Davidson

2.12. Realismus und Kritik von Texten: Wilfrid Sellars, Hilary Putnam, Thomas Nagel, Jacques Derrida 

 

   

Ein Kurs besteht aus 7 Daten. Jedes Mal finden 2 Kursabschnitte statt:

A) 75 Min. Seminar (12.00–13.15), 15 Min. Pause     B) 45 Min. vertiefendes Gespräch (13.30–14.15);

A) und B) ergänzen sich, Teil A) kann ohne Teil B) belegt werden. 

Kursteil A:  https://vhs-bern.ch/kursangebot/detail/geschichten-zur-philosophiegeschichte-kursteil-a/264-36006/  

Kursteil B: https://vhs-bern.ch/kursangebot/detail/geschichten-zur-philosophiegeschichte-kursteil-b/264-36007/

     

         

Geschichten zur Philosophiegeschichte   

8. Postmoderne - Vernunftkritik und kreatives Denken

Die Moderne ist eine lange Epoche, seit dem frühen 19. Jahrhundert bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts. Ich teile sie daher auf von ca. 1830 - zum Nationalsozialismus (Moderne I) und von da an bis zur Postmoderne (Moderne II). Anschließend spricht man gemeinhein von der Postmoderne, ab ca. 2010 von der Gegenwart.

          

13.1.2027 Vorgänger der Postmoderne: Claude Lévi-Strauss, Jacques Derrida, Roland Barthes, Pierre Bourdieu 

20.1. Grundlagen der Postmoderne: Gilles Deleuze, Felix Guattari, Jean François Lyotard, Jean Baudrillard

27.1. Postmoderne ist nicht nur Postmoderne:  Umberto Eco, Gianni Vattimo, Pier Aldo Rovati, Zygmunt Bauman

3.2. Postfeminismus: Judith Butler, Julia Kristeva, Luce Irigary

10.2. Postmoderne, transversales und transzendentelles Denken: Wolfgang Welsch, Michael Serres

17.2. Die Informationsgesellschaft und ihre Kultur: Hiroki Azuma, Paolo Virilio

24.2. Netzwerke postmodernen soziologischen Denkens: Buno Latour, Richard Sennett, Seyla Benhabib, Ulrich Beck

    

Ein Kurs besteht aus 7 Daten. Jedes Mal finden 2 Kursabschnitte statt:

A) 75 Min. Seminar (12.00–13.15), 15 Min. Pause     B) 45 Min. vertiefendes Gespräch (13.30–14.15);

A) und B) ergänzen sich, Teil A) kann ohne Teil B) belegt werden. 

Kursteil A: 

Kursteil B: noch nicht aufgeschaltet

     

Philosophische Siesta 2026   

Schönheit ♦ anschauliche Gegenwart des Geistes

Schönheit ist seit der Antike, besonders intensiv seit dem Ende des 17. Jahrhunderts, ein philosophisch durchdachtes Thema, zu dem Immanuel Kant schliesslich sagt: «Schön ist, was ohne Begriff allgemein gefällt.» Die ästhetische Erfahrung ist also etwas Paradoxes, nicht objektiv, aber auch nicht bloss subjektiv.

Kant ist es auch wichtig, die Empfindung des Schönen vom Wohlgefühl zu unterscheiden, das jemand in der warmen Badewanne haben mag und sich dabei denken: «Ah, wie schön!» Daher spricht er von der Empfindung des Schönen als eines interesselosen Wohlgefallens.

Wenn man Schönheit als Ideal versteht, so kann man auf solche Bestimmungen kommen. Wenn man jedoch heute «Schönheit» oder «Ästhetik» in eine Suchmaschine eingibt, so landet man zunächst bei einem Beautyshop oder Ästhetikstudio, das Schönheit zwar auf höchstem Niveau verspricht, aber damit etwas verkaufen will. Interesseloses Wohlgefallen, so scheint es, ist in der heutigen Konsumkultur nicht mehr en vogue. 

Doch braucht man nicht ein Ideal des Schönen, um sich anschaulich zu machen, worum es geht und worum nicht? – Damit und mit den heutigen Bildern, Visionen und Vorstellungen dessen, was schön und begehrenswert ist, beschäftigt sich unser Kurs.

5.8.   Lehren des Schönen bis zur Renaissance
12.8. Die Erfordernisse des Schönen und des Geschmacks
19.8. Was ist Leiden, was nicht schön, was ist hässlich?
26.8. Schönheit, Attraktivität und Begehren in der Gegenwart

Zeit: mittwochs von 12.15–13.45
Ort: Volkshochschule Bern
Anmeldung: Volkshochschule Bern, 031 320 30 30

Link: https://vhsbern.ch/kursangebot/detail/philosophische-siesta-2026/263-36006/

lebendig
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Philosophieren bereichert. Es macht vieles verständlicher und gehört zum Sonntag des Lebens, der uns lebendig und offen für dessen Tiefe macht.

Philosophieren, so wie ich es vermittle, lässt das Prickeln des Geistes auch im Alltag erleben.                                 
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